Ein Mord zum Frühstück!


Warum Krimis? Damit bin ich aufgewachsen. Mein Onkel war Psychologe in einer JVA in Bayern. Es fielen keine Namen, aber es fielen Geschichten. Ich hörte mit Schauern und Spannung zu und war begeistert. Wir hatten eine Hausbibliothek. Das war mein Zugang zur Welt und ich entdeckte dort sehr früh das Literatur-Genre der Krimis. Das Eintauchen in die Geschichten von Menschen macht etwas mit uns und unserem Blick auf die Welt. Meine Sprache ist dicht, schnell, wenig Adjektive, viel Handlung. Ich will mit den temporeichen Kurzkrimis verstören, irritieren und dadurch mit meinen Lesern in Kontakt treten, mich mit ihnen verbinden. Manchmal fällt es mir schwer, Figuren so sein zu lassen wie sie sind. Ist der Krimi fertig, habe ich keine Kontrolle mehr über das Leben meiner Figuren.


24.11.2020


Angelika Angermeier