Wie ich schreibe

Schreiben ist für mich etwas sehr Persönliches. Ich kann nur schreiben, wenn mein Herz berührt ist. Und genau das sollen meine Leser spüren und ein Stück des Weges mit mir gemeinsam gehen. Meine Krimis entstehen am Anfang in drei Sätzen. Dann folgt die Geschichte. Ich lasse Orte und Figuren lebendig werden, geben ihnen Merkmale, Vorzüge oder Schwächen. Beim Schreiben sehe ich die Szenen wie einen Film und beschreibe sie. Oft höre ich dabei Musik. Wenn der Krimi fertig ist, lese ich Probe und überlege, ob mein Publikum sich genau dafür interessiert. Und erlebe jede Szene, jede Figur in ihrer Eigenart, in ihrer Leidenschaft, Verzweiflung oder Wut. Das ist emotional, wühlt auf, irritiert oder macht glücklich. Wenn ich den Krimi dem Publikum präsentiere, ist dies jedes Mal einzigartig und verbindend.


 
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